Inmitten zahlreicher großmaßstäblicher Baumassen verschiedenen Datums gilt es für das Wettbewerbs- gebiet ein
Objekt zu entwickeln, das den wichtigen Ort im Achsenkreuz der vorhandenen Hochhausbauten und der teilweise
noch in der Planung befindlichen Neubau- komplexe angemessen zu besetzen vermag.
Die große expressive Kraft des projektierten Spreesinus benötigt ein ausdrucksstarkes Gegenüber ebenso wie
einen respektvollen Abstand.
Das vorgeschlagene Hochhaus gibt dem Spreesinus ausreichend Raum, bedient sich in seiner skulpturalen aber
rechtwinkligen Ausgestaltung eines grundsätzlich anderen Formenrepertoirs und vermeidet so eine
Konkurrenzsituation der beiden Projekte, ohne auf eine eigene, expressive Geste zu verzichten.
Die Kette voluminöser Neubauten entlang der Spree erfährt an der Michaelbrücke eine belebende Zäsur, die das
neue Quartier auch im größeren stadträumlichen Zusammenhang markiert.
Wettbewerb 2001, Ankauf