Die städtebauliche Disposition ist wesentlich durch den Erhalt der bestehenden Schule während der Bauzeit und den Maßstab der zu erhaltenden Sporthallen bestimmt. Die neuen, dreigeschossigen Baukörper der Schule bilden an der Ecke Hainholzer Damm / Fröbelstraße einen kleinen städtischen Platz mit Vorfahrt und dem Haupteingang zur Schule und einem öffentlichen Zugang zur Bibliothek.
Zum Schulhof bilden die Baukörper eine kräftige, räumliche Fassung für den Schulhof nach Süden und Westen und mit den überdeckten Arkaden einen funktional und architektonisch attraktiven Zugang von den Park- und Fahrradstellplätzen und Übergang von Außen und Innen. Für den Schulbetrieb ist jedoch die interne Verbindungsachse durch alle Bauteile von zentraler Bedeutung. Sie stellt eine Neuinterpretation der bisherigen Schulstraße dar. Alle wichtigen kommunikativen Bereiche sind in wechselnder Weise an diese Achse angegliedert und sie bietet eine einfache und klare Orientierung. Räumlich attraktiv und vielfältig gegliedert und natürlich belichtet bildet sie den zukünftigen Lebensnerv der Schule.

Realisierungswettbewerb 2009, 1.Preis