Die Aufgabenstellung im Wettbewerb war konventionell: Einzelraumbüros als Zweibund in kleinen vermietbaren Einheiten (200-300 qm), Gewerbeflächen im EG und eine maximale Ausnutzung des Grundstückes.
Dieses Programm, die Emissionen des Verkehrs an einer der Haupteinfallstraßen Hamburgs und die Straßenanbindung führten zu einem zweiflügligen Baukörper mit vollständiger Überbauung des Grundstückes im Erdgeschoß.
Die Erschließung erfolgt durchgängig von beiden Straßen und bietet eine großzügige Eingangshalle und Treppenhaus.
Der Raum zwischen den Büroflügeln, der vom Verkehr belastet ist, wurde als Wintergarten ausgebildet, da eine natürliche Be- und Entlüftung der Büros angestrebt wurde.
Lediglich zum Heidenkampsweg ist eine unterstützende Be- und Entlüftung vorhanden.
Die Fassade ist gekennzeichnet durch eine besondere Tektonik, Materialität und Detailbehandlung.
Die Technik der vorgehängten, nicht tragenden Mauerwerksschale wird spürbar gemacht durch Entwurfselemente wie das Fensterband, das die traditionelle Tektonik von Tragen und Lasten aufhebt.
Wettbewerb 1991, 1.Preis
Fertigstellung: 1996

